Leere Verzeichnisse auf *nix finden — portabel

Stand vorhin vor dem Problem, das ich auf Solaris alle leeren Verzeichnisse und leeren Dateien unterhalb eines Verzeichnisses finden wollte.

Auf Linux, bzw. genauer gesagt: mit GNU Tools und deren findutils, hätte ich dafür die Option „-empty“ von find(1) verwendet. Aus der Dokumentation:

[…]
— Test: -empty

True if the file is empty and is either a regular file or a directory. This might help determine good candidates for deletion. This test is useful with ‘-depth’ (see Directories) and ‘-delete’ (see Single File).

[…]

Aber, wie gesagt, ich war auf Solaris, bzw. genauer gesagt: ich hatte die GNU findutils nicht zur Verfügung und konnte sie auch nicht nachinstallieren… Also musste eine bessere (read: portable) Lösung her 🙂

Und die lautet:

find $DIR '(' -type d -links 2 \) -o -size 0

Dh. man lasse find nach Verzeichnissen („-type d“) suchen, in denen GENAU nur 2 „Links“ („-links 2“) sind — das sind alle die Verzeichnisse, die leer sind.
Und es sollen auch sonst alle „Einträge“ gefunden werden, die eine Grösse von 0 („-size 0“) habe — das sind alle leeren Dateien.

Dh. die Option „-empty“ von GNU find ist genau identisch zu der portablen Optionskombination „‚(‚ -type d -links 2 \) -o -size 0„.

Das zeigt exemplarisch auch wunderschön, was so schlecht ist an dem GNU Toolset – unnötige Optionen… Klar, ein „-empty“ ist schneller getippt als „‚(‚ -type d -links 2 \) -o -size 0„, aber dafür ist letzteres überall brauchbar. Wenn in der GNU Dokumentation wenigstens stünde, das beides identisch ist, dann wäre es ja vlt. noch gut. Oder wenn notiert wäre, das „-empty“ nur bei GNU find existiert und nicht im POSIX Standard steht… Da dem aber so nicht ist, ist „-empty“ schlecht.

Windows 7 USB Stick unter LINUX erstellen

WINDOWS 7 USB STICK UNTER LINUX ERSTELLEN

Von http://funrecycler.com/2010/10/14/windows-7-usb-stick-unter-linux-erstellen/
Update 2013-08-12: Die Seite gibt es auf funrecycler.com nicht mehr. Link über Wayback Machine: http://web.archive.org/web/20120905054946/http://funrecycler.com/2010/10/14/windows-7-usb-stick-unter-linux-erstellen/

Um mit DIESER Anleitung einen Windows 7 bootfähigen USB-Stick unter Linux zu erstellen wird folgendes benötigt:

1. Linux System
2. MS-sys

3. GParted
4. Windows 7 Image Datei
5. USB-Stick > 4GB

1)
Installiere das Tool GParted aus den offiziellen Quellen (falls noch nicht im System vorhanden) und formatiere

den USB-stick auf NTFS und markiere ihn als “bootable” (rechte Maustaste auf auf die neu erstellte Partition
und ein Haken bei “boot” setzten).

GParted hat seinen Dienst getan und kann beendet werden.

2)
Binde Dein Windows 7 Image ins Dateisystem ein und kopiere den kompletten Inhalt oder extrahiere das Image

direkt auf den USB-Stick.

3)
Lade Das Packet MS-sys [Quelle: http://sourceforge.net/projects/ms-sys/files/ms-sys%20stable/2.2.1/ms-sys-2.2.1.tar.gz/download ]

herunter und entpacke es in einen belieben Ordner.
Anschließend öffnest Du ein Terminal und navigierst in den entpackten Ordner:

cd /mein/ordner/zum/entpackten/ms-sys-2.2.1 [enter]

Um MS-sys zu installieren gehe folgendermaßen vor:

make [enter]

sudo make install [enter]

MS-sys ist nun ins System integriert und kann verwendet werden.

Zu guter letzt muß nun MS-sys verwendet werden um auf dem USB-Stick mit den Windows 7 Imagedateien einen
Microsoft konformen Bootloader zu erstellen.

ms-sys -7 /dev/sdX [enter] (sdX entspricht dem Synonym des USB Laufwerk Pfades z.B.: /dev/sdb)

4)
Das erstellen des Windows 7 USB Sticks ist nun abgeschloßen. Starte nun Dein System neu, setze im BIOS

die Option das von USB gebootet werden kann und boote anschließend das Windows 7 Setup vom USB-Stick.

Clockwork Mod Recovery Rom flashen

Es passiert ja bei dem Nexus S Android Smartphone öfters mal, das sich ein installiertes Clockwork Mod Recovery Rom von selbst deinstalliert. Um es wieder zu installieren, mache man:

Try flashing the Recovery image manually via fastboot, as described in this guide:

  1. Download the latest version of the ClockworkMod Recovery from here.
  2. Place the ClockworkMod Recovery Image in the same folder as fastboot (the /tools folder with the Android SDK folder).
  3. Power the Nexus S down, and hold Volume Up & the Power button until booted into the bootloader. You should see a white screen with three skating androids.
  4. Connect the Nexus S to the computer via USB. On the computer, open terminal and run:fastboot flash recovery recovery-clockwork-5.0.2.0-crespo.img

The ClockworkMod Recovery should now be installed on the Nexus S.

von: http://android.stackexchange.com/questions/15316/cant-start-clockwork-recovery-image-lately